Solidaritskampagne für den Istanbul Pride 2018

Für die Regenbogen-Community am Bosporus gibt es nahezu keine demokratischen Grundrechte mehr. Veranstaltungen werden mit dem Verweis auf die „öffentliche Sicherheit und die Moral“ verboten, wie beispielsweise die von der deutschen Botschaft in Ankara mit organisierten LSBTTIQ-Filmtage in 2017. Gleichwohl planen Aktivist_innen auch 2018 ihren Protest auf die Straße zu bringen. Stärker als ihre Angst vor Repressionen ist ihre Wut über vom Staat nicht verfolgte gewaltsame Übergriffe und Unterdrückung jedweder Art. In den vergangenen acht Jahren sind in der Türkei über 40 Menschen allein aufgrund ihrer Transsexualität ermordet worden. Um den Istanbul Pride 2018 zu unterstützen, haben die  LSBTTIQ-Vereine, die bei uns Mitglied sind: IG CSD, Weissenburg, Kings Club bzw. Laura, LSVD Baden-Württemberg und darüber hinaus der Sportverein Abseitz eine Solidaritätskampagne gestartet. Eine Spendenplattform wurde eingerichtet unter www.betterplace.org/p62106 Dort ist auch mehr zu erfahren über die Solidaritätskampagne, die von unserer Initiative unterstützt wird.