Die Rolle der Gestapo bei der wirtschaftlichen Ausplünderung der Juden in Württemberg und Hohenzollern – 19.2.2020

Mittwoch, 19. Februar 2020, 19:00 Uhr, Hotel Silber

Vortrag von Dr. Martin Ulmer

 Die Gestapo in Württemberg arbeitete beim Raubzug gegen die Juden eng mit den Finanzbehörden und der NSDAP zusammen. Durch die Verschleppung von 900 jüdischen Männern infolge der Reichspogromnacht in die KZ übte die Gestapo massiv Druck zur raschen Auswanderung und zum Zwangsverkauf von Firmen und Grundstücken weit unter Wert aus. Die Gestapo war bei den Deportationen und der Beschlagnahme des Vermögens der deportierten und der ausgebürgerten Juden die zentrale Verfolgungsinstanz.
Martin Ulmer ist Mitherausgeber des 2019 erschienenen Buches
Ausgrenzung – Raub – Vernichtung
NS-Akteure und „Volksgemeinschaft“ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933-1945
Veranstalter: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V., Landeszentrale für politische Bildung, Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e.V.
Eintritt: frei