18. Februar 2022:„Angst um die Vormachtstellung”_ online Veranstaltung

 Über Antifeminismus bei Corona-Verschwörungserzählungen und seine Bedeutung für die (extreme) Rechte

sechster Vortrag in der Reihe “Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Ein Nahblick”

Wir haben uns wegen der Corona-Situation entschlossen, die Veranstaltung mit Rebekka Blum als Online Webinar durchzuführen. 

der Termin bleibt, wie geplant

Freitag 18.02.2022
19 Uhr

Anmeldung per EMail über: anmeldung@hotel-silber.dePolemiken gegen “Gender-Ideologie” und “feministische Weltverschwörung” sind mindestens unter AntifeministInnen gängig. Im Vortrag wird die Gefahr des Antifeminismus als mobilisierende Bindeglied-Ideologie von konservativen, religiös-fundamentalistischen, maskulinistischen bis hin zu (extrem) rechten Bewegungen aufgezeigt.

Zudem geht die Referentin auf aktuelle antifeministische Entwicklungen bei den verschwörungsideologischen Protesten gegen die Corona-Maßnahmen ein.

Zur Person:

Rebekka Blum ist Soziologin, politische Bildnerin und Publizistin mit den Schwerpunkten Antifeminismus und (extreme) Rechte. Sie promoviert mit einem Stipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu „Antifeminismus in Westdeutschland zwischen 1945 und 1990“ und ist Mitglied im femPI-Netzwerk (feministische Perspektiven und Intervention gegen die

(extreme) Rechte) [Link: https://fempinetzwerk.wordpress.com/]. Im Frühjahr 2019 ist von ihr das Buch „Angst um die Vormachtstellung. Zum Begriff und zur Geschichte des deutschen Antifeminismus“ bei Marta Press erschienen.