16. Mai: Widerstand und Selbstbehauptung

16. Mai: Widerstand und Selbstbehauptung

Sinti und Roma in Europa – gestern und heute

16. Mai
18:00
 bis 19:30 Uhr

Veranstalter: RomnoKher
(Verband Deutscher Sinti und Roma e.V.Landesverband Baden-Württemberg)
gemeinsam mit der StiftungDenkmal für die ermordeten Juden Europas

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Zur Teilnahme an der Videokonferenz bitte anmelden  unter: info@sinti-roma.com.

Live-Übertragung der Veranstaltung auf dem Youtube-Kanal  von RomnoKher : https://youtu.be/ucgQ4TZerP8.

Der 16. Mai – der Tag des Aufstandes in Auschwitz 1944 – ist ein zentrales Datum in der Geschichte der deutschen und europäischen Sinti und Roma, das zum Symbol für den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft geworden ist. Die virtuelle Konferenz erinnert an den Kampf der Sinti und Roma während der Verfolgung, für die Anerkennung des Völkermordes nach 1945 und für Gleichberechtigung. Im Mittelpunkt steht dabei der lange Weg zu einem Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas in Berlin.

Eine gemeinsame Veranstaltung von RomnoKher und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas mit Grußworten von Uwe Neumärker (Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) und Daniel Strauß (Geschäftsführer von RomnoKher und Vorsitzender des VDSR-BW), einem Vortrag über den europäischen Widerstand von Sinti und Roma gegen den Nationalsozialismus von Aureja Jutelyte (Historikerin, Litauen) und einem Gespräch zwischen Jana Mechelhoff-Herezi (Leitung Erinnerung an Sinti und Roma, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) und Dr. Frank Reuter (Wissenschaftlicher Geschäftsführer, Forschungsstelle Antiziganismus, Universität Heidelberg) sowie Beiträgen u. a. von Zoni Weisz (Zeitzeuge, Niederlande), Peter Pollák (MdEP, Slowakei), Eva Rizzin (Beobachtungsstelle für Antiziganismus an der Universität Verona, Italien), Jon Pettersson (Frantzwagner Stiftung, Schweden), Liliana Hristache („Rom Réussite” und Stadträtin von Montreuil, Frankreich), Lilyana Kovatcheva (Anthropologin und Historikerin, Roma-Rat, Bulgarien), Gjulner Sejdi (Romano Sumnal Leipzig) und Gilda Horvath (Romblog, Österreich).