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SUMMARY:Łódź -- Stimmen aus dem Ghetto
DESCRIPTION:eine Annäherung mit Jugendlichen aus Deutschland und Polen \n\n\n\nPräsentation imErinnerungsort Hotel SilberDorotheenstraße 10\, 70173 Stuttgart \n\n\n\n\n\nVon 1940 bis 1944 bestand im polnischen Łódź – heute Partnerstadt Stuttgarts – eines der größten jüdischen Ghettos Europas. Zehntausende Menschen waren dort eingesperrt\, die meisten wurden in Vernichtungslager deportiert. Nur wenige überlebten.Mit der szenischen Lesung „Ghetto Łódź – eine (fast) vergessene Geschichte des Terrors“ wird dieser kaum bekannte Teil der Geschichte eindrucksvoll ins Bewusstsein gerückt. Grundlage sind einzigartige Dokumente – eine heimlich vergrabene Chronik und Tagebücher von Bewohner*innen des Ghettos\, die bis heute von Alltag\, Leid\, Widerstand und Überlebenswillen zeugen. Dieses Material wird mit historischen Originaldias kombiniert.Janka Kluge\, die das Projekt gemeinsam mit dem Citizen.KANE.Kollektiv realisiert\, sagt:„Die Chronik und die Tagebücher aus Łódź wurden geschrieben\, damit sich spätere Generationen erinnern. Sie sind ein bedeutendes Zeugnis des unermesslichen Leids\, aber auch des Widerstands und Überlebenswillens.“Die Lesung lädt das Publikum ein\, sich gemeinsam mit den Stimmen der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Sie eröffnet einen Raum der Erinnerung – und macht Geschichte erfahrbar\, die nicht vergessen werden darf. \n\n\n\n(683 views)
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SUMMARY:Erinnerung im Land der Täter:innen. Ein Abend mit den Teilnehmenden des  Campo della Pace in Sant'Anna di Stazzema 2026
DESCRIPTION:Erinnerungsort Hotel Silber\, FoyerDorotheenstraße 10\, 70173 Stuttgart \n\n\n\nDie jugendlichen Teilnehmenden der diesjährigen internationalen Jugendbegegnung „Campo della Pace“ in Sant`Anna di Stazzema treffen sich im Herbst 2026 noch einmal zur Refelxion des Friedenscamps in Stuttgart.Sie beschäftigen sich im Nachbereitungsseminar (28.10.2026 bis 01.11.2026) mit der gescheiterten juristischen Aufarbeitung des Massakers von Sant`Anna di Stazzema in Deutschland und besuchen die damit verbundenen Schauplätze in Stuttgart. \n\n\n\nAm 31. Oktober gestalten sie gemeinsam mit dem Team eine öffentliche Veranstaltung im Hotel Silber und präsentieren dort auch die Ergebnisse ihrer kreativen Workshops.Es gibt Gelegenheit mit den Teilnehmenden aus Italien und Deutschland und mit dem Begleitungsteam ins Gespräch zu kommen. \n\n\n\nSprachen: Italienisch und Deutsch mit ÜbersetzungAlle Interessierten sind herzlich eingeladen. \n\n\n\nEintritt frei\, Spenden willkommen \n\n\n\nVeranstalter:innen: Die AnStifter\, Naturfreundejugend Württemberg\, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber\, Haus der Geschichte Baden-Württemberg
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SUMMARY:Basisworkshop: Mit Zivilcourage gegen Hass und Hetze
DESCRIPTION:Hotel Silber\, Dorotheenstraße 10\, 70173 Stuttgart\,Seminarraum1 \n\n\n\n30 Personen können teilnehmen.Wir bitten um Anmeldung beim Netzwerk gegen RechtsPer EMail an: kontakt@netzwerk-gegen-rechts.info \n\n\n\nWie kann ich couragiert menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen entgegentreten? Damit beschäftigt sich diese Workshop-Reihe. Souverän bleiben\, auch wenn es einem die Sprache verschlägt. Wir üben erfolgreiches Vorgehen in Konfliktsituationen: Position beziehen im Alltagsgespräch im privaten oder auch im öffentlichen Umfeld.  \n\n\n\nSeminar des Netzwerks gegen Rechts in Kooperation mit der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber
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SUMMARY:Let´s have a Ball -- Swingfest im Hotel Silber
DESCRIPTION:In der NS-Zeit verfolgte die Gestapo von diesem Gebäude aus auch die Liebhaber*innen von Swing-Musik. Jugendliche Angehörige der von den Nazis verbotenen\, heimlichen Swing-Clubs in Stuttgart wurden von der Gestapo verhaftet\, im Hotel Silber verhört\, misshandelt und zur Strafe und Disziplinierung zum Militärdienst an die Kriegsfront geschickt. \n\n\n\nDer Zeitzeuge Helmut Baumann\, von dem die Exponate zum Thema „Swing-Jugend“ in der Dauerausstellung im Hotel Silber stammen\, hat diese Tortur zum Glück überlebt. Er blieb zeitlebens ein Fan der Swingmusik – bis zu seinem Tod mit beinahe einhundert Jahren.  Seine Lebensgeschichte erzählte er Susanne Weber und Thomas Weckerle in einem Interview\, das als Tondokument erhalten ist. Eine Melodie\, die er besonders mochte\, der „TigerRag“\, erklingt in der Dauerausstellung im Hotel Silber an einer Hörstation. \n\n\n\nAnfang Dezember verwandelt sich das Foyer des Erinnerungsorts Hotel Silber traditionell  zum Jahrestag der Eröffnung als Lern- und Erinnerungsort einen Abend lang in einen Ballsaal mit Swingmusik und Tanz. \n\n\n\nWir feiern die verbindende Kraft der Musik und die Freiheit\, die wir heute in unserer vielfältigen Gesellschaft haben und ehren damit das Andenken an alle\,  die für diese Freiheit gekämpft haben. \n\n\n\nWir feiern auch\, dass wir uns heute im Hotel Silber begegnen und gemeinsam für Viefalt und Demokratie und Menschenrechte Bildungs- und Aufklärungsarbeit machen können.Der ehemalige Ort des Schreckens transformiert sich immer mehr zu einem Ort der Begegnung. \n\n\n\nDie Ravensburger Band „Die Drahtzieher“ und der Stuttgarter Swing-Tänzer und DJ Franky Doo bitten zum Tanz. \n\n\n\nErfrischungen sind an einer Bar erhältlich. \n\n\n\nZu Beginn der Veranstaltung gibt es wie immer eine kleine Schnupper-Tanzkurs-Einführung durch Franky Doo und seine Partnerin Liza November. Ein guter Einstieg – auch für diejenigen von uns\, die noch nie zu Swing Musik getanzt haben.Let´s have a ball – Swingfest im Hotel Silber \n\n\n\nVeranstalter:innen: Haus der Geschichte Baden-Württemberg\, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel ilber e.V.
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SUMMARY:Der Weg in den Holocaust --Massenerschießungen in Osteuropa
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit Dr. Martin Cüppers\n\n\n\nBild: Archiv des Hamburger Instituts für Sozialforschung \n\n\n\n\n\nHotel Silber\, Dorotheenstraße 10\, 70173 Stuttgart \n\n\n\nDer „Holocaust durch Kugeln“ – ein oft vergessenes Kapitel des nationalsozialistischen Völkermords \n\n\n\nZwischen 1941 und 1944 ermordeten die Nationalsozialisten und ihre Helfer in Mittel- und Osteuropa mehr als zwei Millionen Jüdinnen und Juden durch Massenerschießungen. Bei tausenden solcher Mordaktionen kam etwa jedes dritte Opfer des Holocaust durch Kugeln ums Leben – und nicht in den Gaskammern der Vernichtungslager. \n\n\n\nObwohl die zentrale Bedeutung dieser Verbrechen in der historischen Forschung heute unumstritten ist\, gehört das Ausmaß des sogenannten „Holocaust durch Kugeln“ bislang nicht selbstverständlich zum kollektiven Gedächtnis in Deutschland und darüber hinaus. Dabei markierten die Massenerschießungen den Beginn der systematischen Ausweitung des Holocaust auf dem europäischen Kontinent.  \n\n\n\nAnlässlich des Holocaust-Gedenktags wird Privatdozent Dr. Martin Cüppers\, Wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg\, auf Grundlage seiner langjährigen Forschung Einblicke in dieses noch immer unterrepräsentierte Kapitel der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik geben. Der Vortrag vermittelt aktuelle Forschungsergebnisse und ordnet die Massenerschießungen in den Gesamtzusammenhang des Holocaust ein. \n\n\n\nPD Dr. Martin Cüppers ist seit 2014 Wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg zur NS-Verbrechensgeschichte der Universität Stuttgart\, wo er zum Themenfeld auch lehrt. Schwerpunkte seiner Arbeit sind der Holocaust und weitere nationalsozialistische Massenverbrechen. Er forscht zu deren Genese\, zu Opfern der Massenverbrechen\, der Verantwortung von Tätern sowie den juristischen Bewältigungsversuche der Nachkriegszeit. \n\n\n\nZu seinen vielfach übersetzten Buchveröffentlichungen gehören u.a.: Fotos aus Sobibor. Die Niemann-Sammlung zu Holocaust und Nationalsozialismus\, Berlin 2020 [hrsg. mitBildungswerk Stanisław Hantz]; Walther Rauff – in deutschen Diensten. Vom Naziverbrecherzum BND-Spion\, Darmstadt 2013; Halbmond und Hakenkreuz. Das Dritte Reich\, die Araber und Palästina\, Darmstadt 2006 [zusammen mit Klaus-Michael Mallmann]
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