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SUMMARY:Fokus „Stuttgarter Kabelattentat“: Zeitzeugen\, Zweitzeugen\, Zukunftsaufgaben
DESCRIPTION:Film-/Tondokumente und Gespräch\n\n\n\n\n\nDie Veranstaltung gibt einen Einblick in das am 15. Februar 1933 stattgefundene „Stuttgarter Kabelattentat“ : \n\n\n\n„Wir haben Hitler das Wort entzogen“ titelte ein Flugblatt am Tag nach dem vier junge Antifaschisten am 15. Februar 1933 mit einem Axthieb das Kabel durchschlagen hatten\, mit dem Hitlers Wahlkampfrede aus der Stuttgarter Stadthalle über das neue Medium Radio übertragen werden sollte. \n\n\n\nGudrun Greth\, Stolperstein-Initiative Stuttgart-Ost\, und Ebbe Kögel\, Allmende Stetten/ David-Pfeffer-Geschichtswerkstatt\, führen seit Jahren Gedenkgänge zum „Stuttgarter Kabelattentat“ durch\, bei denen sie an die Initiatoren\, die direkten und die indirekten Tatbeteiligten erinnern.In Kooperation mit dem SWR förderte die Forschung zahlreiche Filme und Hörausnahmen aus dem historischen SDR-Archiv zutage\, in die an diesem Abend erstmals Einblick gegeben wird:Vor über 50 Jahren aufgenommene und weitgehend in Vergessenheit geratene Originalfilme und -Interviews mit unterschiedlichen Beteiligten am „Stuttgarter Kabelattentat“ wie Willi Bohn\, Alfred Däuble\, Hermann Medinger\, Käte Medinger – interviewt von Karl Ebert\, SDR\, aus dem historischen SDR-Archiv bringen einen unmittelbaren Eindruck von der konspirativ geplanten und durchgeführten Widerstandsaktion und den Folgen für die Beteiligten.Neben den O-Tönen der Zeitzeugen sprechen Gudrun Greth und Ebbe Kögel auf dem Podium mit Nachkommen von Tatbeteiligten wie Gretl Pertuch\, Tochter von Eugen Waller über die Folgen für die Familien\, die heutige Bedeutung und die Erwartungen an eine angemessene Erinnerung.SWR Unternehmenssprecherin Hannah Basten\, Stolperstein-Putzpate Benedikt Waldmann und eine Vertreterin der Koordinierungsstelle Erinnerungskultur der Stadt Stuttgart diskutieren über eine zeitgemäße Form der Erinnerung an das „Stuttgarter Kabelattentat“. \n\n\n\nKünftig soll in Stuttgart dauerhaftes Gedenken vor Ort geschaffen werden durch eine von Jugendlichen mit Künstlern entwickelte und umgesetzte Skulptur. \n\n\n\n \n\n\n\nGudrun Greth\, Ebbe KögelVeranstalter:innen: Initiative Lern- und Gedenkort Hotel-Silber e.V.\, StolperKunst\, Stolperstein-Initiative Stuttgart-Ost\, Allmende Stetten\, David-Pfeffer-Geschichtswerkstatt in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Erinnerungskultur Stadt Stuttgart
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SUMMARY:ROMANI VOICES: Sintezze/Romnija/Stimmen DIE VERANSTALTUNG FÄLLT KRANKHEITSHALBER LEIDER AUS!
DESCRIPTION:Stark.Sichtbar.Selbstbestimmt? –Vortrag und Gespräch mit Sara Paßquali\n\n\n\n\n\nHotel Silber\, FoyerDorotheenstraße 10\, 70173 Stuttgart \n\n\n\nReferentin: Sara Paßquali\, Trainerin und Beraterin mit Themenschwerpunkt: Rassismus gegen Sinti* & Roma* \n\n\n\nIn Kooperation mit dem Verband Deutscher Sinti und Roma\, Landesverband Baden-Württemberg eröffneten wir 2024 die Reihe „ROMANI VOICES – Sinti/Roma/Stimmen“. Der Titel ist bewusst zweisprachig gehalten: Aus Baden-Württemberg\, dem Rest der Bundesrepublik und ganz Europa werden neue Stimmen der so großen und zugleich so vielfältigen Minderheit der Sinti und Roma über Geschichte und Gegenwartsfragen\, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven miteinander\, mit weiteren Expert:innen sowie mit dem Publikum diskutieren.Mit dieser Veranstaltung\, bei der weibliche Perspektiven aus der Minderheit im Vordergrund stehen. setzen wir die im Jahr 2024 begonnene Veranstaltungsreihe ROMANI VOICES fort \n\n\n\nWelche Herausforderungen haben Mädchen und Frauen aus der Minderheit zu bewältigen? Welche Strategien wählen sie selbst? Was sind die Erwartungen\, Erfahrungen und Erfolge von Romnija und Sintizze heute? Und wie weit ist der Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft verwirklicht? Die Philosophin und vielgefragte Trainerin und Beraterin Sara Paßquali stellt in ihrem Vortrag das Thema Bildung in den Mittelpunkt und begibt sich im Anschluss ins Gespräch mit der Moderatorin sowie dem Publikum. \n\n\n\nVeranstalter:innen: Verband Deutscher Sinti und Roma\, Landesverband Baden-Württemberg (VDSR -BW)\, Haus der Geschichte Baden-Württemberg\, Stadtjugendring Stuttgart\, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber
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SUMMARY:Exkursion: Zwangsarbeit in der Salamander- und Eisenbahnstadt Kornwestheim
DESCRIPTION:Anfahrt individuell mit ÖPNV. \n\n\n\nTreffpunkt: 14:30 Uhr beim Gebäude von Salamander Kornwestheim (gegenüber Bahnhof Kornwestheim)Mit Herrn Juchheim und Herrn Löwen von der Stolperstein-Initiative Kornwestheim. \n\n\n\nDie Teilnahme an der Stadterkundung ist kostenlos. Spenden sind willkommen \n\n\n\nWir bitten zur Einschätzung der Gruppengröße um Ihre Anmeldung bis spätestens 09.10.25 per Email an: anmeldung@hotel-silber.de \n\n\n\nRund 3000 Menschen aus 30 Nationen mussten zwischen 1940 und 1945  in Zwangs-Arbeitsverhältnissenin und um Kornwestheim für die deutsche Kriegswirtschaft arbeiten: bei der Salamander AG\, der Stotz AG\, der deutschen Reichsbahn und über 40 weitern gewerblichen und landwirtschaftlichen Betrieben.Die Firma Salamander ließ zusammen mit anderen deutschen Unternehmen auf einer Schuhprüfstrecke im Konzentrationslager Sachsenhausen Werkstoffe für die Schuhproduktion an KZ-Gefangenen testen. \n\n\n\nDie Zeitzeugin Vera Friedländer (geb. 1928) musste als 16-jährige in einer Schuhreparaturwerkstatt der Firma Salamander in der Köpenicker Straße in Kreuzberg Zwangsarbeit leisten. Sie schrieb ihre Erfahrungen auf  “Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander” und sprach\, hochbetagt im März 2019 bei iherm Besuch im Hotel Silber von ihren Erfahrungen. \n\n\n\nUnsere Stadterkundung beginnt direkt beim Gebäude von Salamander Kornwestheim in unmittelbarer Nähe des Bahnhof Kornwestheim. Anschließend begeben wir uns nach einem Fussweg von ca. 10 Minuten in die Jahnstraße. Hier hatte die DR (Deutsche Reichsbahn) ihren Sitz.     \n\n\n\nAuf dem Weg dahin werden wir an drei Stolpersteinen halt machen und über das Schicksal dieser Kornwestheimer:innen berichten. Auf unserem Rückweg zum Bahnhof liegt das Kornwestheimer Rathaus\, wo seit November letzten Jahres eine Gedenktafel für die Opfer der Zwangsarbeit steht.  \n\n\n\nWer möchte\, kann die Stadterkundung dort ausklingen lassen bei einer Tasse Kaffee im Kulturhaus gegenüber . \n\n\n\n \n\n\n\nVera Friedländer “Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander” \n\n\n\nVerlag:‎ Das Neue Berlin\, Erscheinungstermin: ‏ 15. August 2016 Auflage ‏ : ‎ 1. Sprache ‏ : ‎ Deutsch 224 Seiten ISBN-10 ‏ : ‎ 3360013131 ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3360013132 \n\n\n\nVeranstalter:innen: \n\n\n\nHaus der Geschichte Baden-Württemberg\, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber\, Stadtjugendring Stuttgart\, Stolperstein-Initiative Kornwestheim\,  AK Zwangsarbeit in Stuttgart
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SUMMARY:OMAS GEGEN RECHTS: Erzählsalon
DESCRIPTION:Hotel Silber\, Seminarraum 1\, Dorotheenstraße10\, 70173 Stuttgart \n\n\n\nDer Stadtjugendring Stuttgart\, die Omas gegen Rechts Stuttgart und die Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber laden ein zum „Erzählsalon“! In lockerer Atmosphäre treffen hier im Idealfall mehrere Generationen zum gemeinsamen Gespräch zusammen.Jeder „Erzählsalon“ hat  ein Thema und eine Einstiegsfrage. \n\n\n\nWir wollen uns über persönlichen Erlebnisse\, Erfahrungen\, Enttäuschungen\, Hoffnungen und austauschen: woran wir uns erinnern\, was uns beeinflusst\, was uns antreibt und wofür wir uns einsetzen. \n\n\n\nDer erste „Erzählsalon“ beschäftigt sich mit der Frage: „Wie ich Mitglied in einer (Jugend)-Organisation wurde  – oder nicht…“.  \n\n\n\nVeranstalter:innen:Stadtjugendring Stuttgart\, OMAS GEGEN RECHTS Stuttgart und Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber
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SUMMARY:Tagung: Wirkungsmöglichkeiten von Gedenkstätten in der Demokratie
DESCRIPTION:Johanniterhalle Horb-RexingenSchöllerstr. 672160 Horb a. N. \n\n\n\nZur TagungDie Gedenkstätten der Region entstanden aus dem Bedürfnis\, das Entstehen des NS-Regimes und  seine katastrophalen Folgen zu erforschen und darüber aufzuklären.Engagierte Bürgerinnen und Bürger erarbeiteten die Geschichte ihrer Orte. Man ging oft davon aus\, dass die letzten Nazis bald verschwinden würden und die demokratische Gesellschaft für immer gefestigt sei.Leider hat sich diese Hoffnung nicht bestätigt. Der zeitliche Abstand zu den NS-Verbrechen macht esrechtsextremen Gruppierungen und Parteien leichter\, die demokratische Gesellschaft in ihren Grundformen neu in Frage zu stellen. Wie ist der Zustand der demokratischen Gesellschaftund was können Gedenkstätten dazu beitragen\, dass diese gestärkt wird? \n\n\n\n \n\n\n\n Die Tagung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger\, an Lehrende\,Studierende\, junge Menschen\, Mitglieder der Gedenkstätten\, VertreterInnen aus Politik\, Kirchen und an alle unsere Kooperationspartner. \n\n\n\nVeranstalter: Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-AlbDie Tagung wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung BW. \n\n\n\nAnmeldung zur Tagung: Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos\, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Bitte schicken Sie eine email an: verlagsbuero@t-online.deEs wird ein Mittagessen (vegetarisch / nichtvegetarisch) angeboten. \n\n\n\nAnmeldeschluss: 10. Oktober 2025.Telefonische Auskunft über 0 74 51/62 06 89 oder 0174 – 304 60 43. \n\n\n\nMehr Information zum Programm auf der Webseite des Gedenkstättenverbunds>>>
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SUMMARY:Ghetto Łódź - eine (fast) vergessene Geschichte des Terrors
DESCRIPTION:Eine Produktion des Citizen.Kane.Kollektivs mit Janka Kluge \n\n\n\nVeranstalter:innen: Citizen.Kane. Kollektiv\, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber\, StolperKunst \n\n\n\nGefördert im Programm “Kultur am Nachmittag”  der Stadt Stuttgart \n\n\n\nEintritt frei \n\n\n\nVon 1940 bis 1945 existierte in der Stuttgarter Partnerstadt Łódź ein Ghetto für jüdische Menschen. Wenig bekannt ist\, dass es das älteste und nach dem Warschauer auch das zweitgrößte Ghetto war.Die Bedingungen\, unter denen die Menschen leben mussten\, waren unerträglich. Wer nicht an Hunger und Krankheit starb\, wurde im benachbarten Chełmno oder später in Auschwitz ermordet. Nur wenige Menschen überlebten das Ghetto.Trotzdem gibt es eine Vielzahl an Dokumenten\, die erhalten geblieben sind. In der Verwaltung des Ghettos waren nach Łódź deportierte Journalist*innen und Schriftsteller*innen beschäftigt\, die eine tägliche Chronik über die Geschehnisse schrieben. Kurz vor der Liquidation des Ghettos 1945 wurde die Chronik vergraben.Jahrzehntelang wussten nur wenige Historiker*innen von der Existenz der Aufzeichnungen. Neben den Texten der Chronik sind auch Tagebücher von Bewohner*innen des Ghettos Grundlage der szenischen Lesung „Ghetto Łódź – eine (fast) vergessene Geschichte des Terrors“. In Zusammenarbeit mit dem Citizen.KANE.Kollektiv erinnert Janka Kluge an einen erschreckenden und fast vergessenen Teil der deutschen Geschichte in Stuttgarts polnischer Partnerstadt. \n\n\n\nMit der szenischen Lesung „Ghetto Łódź – eine (fast) vergessene Geschichte des Terrors“ wird dieser kaum bekannte Teil der Geschichte ins Bewusstsein gerückt. Grundlage sind einzigartige Dokumente – die heimlich vergrabene Chronik und Tagebücher von Bewohner*innen des Ghettos\, die bis heute eindrucksvoll von Alltag\, Leid\, Widerstand und Überlebenswillen zeugen. Dieses Material wird mit historischen Originaldias kombiniert. \n\n\n\nJanka Kluge\, die das Projekt gemeinsam mit dem Citizen.KANE.Kollektiv realisiert:„Die Chronik und die Tagebücher aus Łódź wurden geschrieben\, damit sich spätere Generationen erinnern. Sie sind ein bedeutendes Zeugnis des unermesslichen Leids\, aber auch des Widerstands und Überlebenswillens.“Die Lesung lädt das Publikum ein\, sich gemeinsam mit den Stimmen der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Sie eröffnet einen Raum der Erinnerung – und macht Geschichte erfahrbar\, die nicht vergessen werden darf. Team: Carina S. Clay\, Nikita Gorbunov\, Janka Kluge\, Simon Kubat\, Ida Liliom\, Christian Müller
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SUMMARY:„Die Liebe zum Leben“ - Gedenken an den Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann
DESCRIPTION:Hotel Silber\, Foyer\,Dorotheenstraße 10\, 70173 StuttgartFilmvorführung und Gesprächmit der Regisseurin Annette OrtliebModeration: Thomas Haschke\, Initiative Deserteurdenkmal \n\n\n\n30.000 deutsche Soldaten der Wehrmacht\, die im Zweiten Weltkrieg desertierten\, wurden von der NS-Militärjustiz zum Tode verurteilt. Die wenigen\, die überlebten\, wurden im Nachkriegsdeutschland nicht rehabilitiert\, auch eine Entschädigung für das ertragene Leid gab es nie. Einer von ihnen war Ludwig Baumann\, selbst ehemaliger Soldat der Wehrmacht\, der 1942 desertiert und zum Tode verurteilt worden war. Als späterer Aktivist setzte er sich für die Rehabilitierung der Opfer ein und es ist ihm zu verdanken\, dass im Jahr 2002 die Urteile der NS-Militärjustiz gegen die Wehrmachtsdeserteure aufgehoben wurden. \n\n\n\n1990 hat sich eine Initiative für ein Stuttgarter Deserteur-Denkmal gegründet. Da die Stadt im Jahre 20000\, damals einen öffentlichen Ort verweigerte\, wurde mit Privatspenden 2007 das Stuttgarter Deserteur-Denkmal aller Kriege am Theaterhaus eingeweiht. Einer der Festredner*innen war Ludwig Baumann. 2020 beschloss die Stadt\, das Deserteur-Denkmal wird im Zuge der Umgestaltung der Dorotheen- und Goerdelerstraße von seinem bisherigen Standort\, in die Goerdelerstraße vor das Waisenhaus zu versetzen für 2023. Bis heute steht das Denkmal immer noch nicht\, wie geplant in der Innenstadt. \n\n\n\nAnnette Ortlieb widmet sich in ihrem Dokumentarfilm DIE LIEBE ZUM LEBEN einem Thema\, das in der Aufarbeitung der jüngeren deutschen Vergangenheit bisher kaum beleuchtet wurde. Dabei stehen die Lebensgeschichte und das Schicksal des ehemaligen Soldaten Ludwig Baumann (1921-2018) beispielhaft für die ca. 3000 bis 4000 Menschen\, die ihr Todesurteil als Deserteur überlebten\, dieses Urteil aber ihr Leben lang mit sich herumtragen mussten\, ohne dass sich jemand – auch nicht der Rechtsstaat der Bundesrepublik Deutschland – für die Aufhebung der Urteile oder deren Aufhebung eingesetzt hat. Dass der Film so eindrucksvoll wirken kann\, liegt auch und vor allem in der gründlichen Recherche\, die Annette Ortlieb durchgeführt hat und in dem vertrauensvollen Verhältnis zwischen der Filmemacherin und dem Protagonisten begründet. Erst diese Verbindung macht es möglich\, einen solchen persönlichen Einblick in ein Leben zu geben. Ludwig Baumann erzählt klug\, reflektiert\, energisch und mitreißend von seinem dramatischen Leben\, von seinen Traumata\, von seinen Ängsten und von seinem Kampf um Gerechtigkeit: die Aufhebung aller Urteile der NS-Militärjustiz. Mit Ursula Prahm kommt eine langjährige Wegbegleiterin Baumanns ebenso zu Wort wie etwa die ehemalige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin. Die Aussagen Baumanns und der Einblick in dieses komplexe Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte machen betroffen. Doch am Ende bleibt das\, was dem Film seinen Titel verleiht: DIE LIEBE ZUM LEBEN. Eine Liebe\, die man in Baumanns Worten und seinem Handeln spürt. Und die dank Annette Ortliebs filmischer Aufarbeitung eine lehrreiche und mutmachende Inspiration für heutige und nachkommende Generationen sein kann. \n\n\n\nVeranstalter*innen: DFG-VK Baden-Württemberg\, DFG-VK Gruppe Stuttgart\, Initiative Deserteurdenkmal\, Pax Christi Rottenburg-Stuttgart\, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V.\, Die AnStifter\, unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg
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SUMMARY:Workshop: Mit Zivilcourage gegen Hass und Hetze
DESCRIPTION:Workshop des Netzwerks gegen Rechts in Kooperation mit der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber. \n\n\n\nHotel Silber\, Dorotheenstraße 10\, 70173 Stuttgart\,Seminarraum1 \n\n\n\nWie kann ich couragiert menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen entgegentreten? Damit beschäftigt sich dieser Workshop. Souverän bleiben\, auch wenn es dir die Sprache verschlägt. Wir üben erfolgreiches Vorgehen in Konfliktsituationen. Position beziehen im Alltagsgespräch im privaten oder auch im öffentlichen Umfeld. \n\n\n\n30 Personen können teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden sind willkommen. \n\n\n\nWir bitten um Anmeldung beim Netzwerk gegen Rechts \n\n\n\nPer EMail an: kontakt@netzwerk-gegen-rechts.info
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SUMMARY:Die Veranstaltung ist ausgebucht:"Und nichts mehr wurde\, wie es war…"
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Michael Moos Moderation Wolfgang Schorlau\n\n\n\n\n\nHotel Silber\, Foyer\,Dorotheenstraße 10\, 70173 Stuttgart \n\n\n\nMichael Moos zeichnet die Geschichte seiner Familie nach\, die über Jahrhunderte im Schwäbischen beheimatet war\, bevor sie von den Nationalsozialisten zur Emigration gezwungen oder im Holocaust vernichtet wurde. Seine Eltern mussten 1933 aus Ulm über London nach Tel Aviv flüchten. Erna und Alfred Moos\, ein naher Verwandter Albert Einsteins\, kehrten 1953 mit ihrem sechsjährigen Sohn Michael nach Ulm zurück. Der Autor erzählt von Flucht und schmerzhafter Rückkehr\, von seiner Kindheitin Tel Aviv und Ulm sowie seinem Aufbruch und Leben als linker Student\, Rechtsanwalt und Gemeinderat in Freiburg. Er thematisiert offen generationenübergreifende Traumata\, die Suche nach Identität und die Quellen von Resilienz.Das reich bebilderte Buch verbindet persönliche Erinnerungen mit kritischen zeithistorischen Reflexionen. Es ist so auch eine deutsch-jüdische Erfahrungsgeschichte der Bundesrepublik. \n\n\n\nVeranstalterin: Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber \n\n\n\nSWR-Beitrag zur Lesung von Michael Moos beim SWR in Freiburg \n\n\n\nhttps://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/lesung-michael-moos-freiburg-zur-geschichte-seiner-schwaebisch-juedischen-familie-100.html \n\n\n\n«Und nichts mehr wurde\, wie es war …»Die Geschichte der schwäbisch-jüdischen Familie Moosund mein Leben in Tel Aviv\, Ulm und FreiburgMichael MoosSchriftenreihe des DokumentationszentrumsOberer Kuhberg Ulm (DZOK)\, Band 9ISBN 978-3-86281-193-9160 Seiten\, zahlreiche\, meist farbige Abbildungen19\,80 EuroErhältlich im Dokumentationszentrum Oberer KuhbergUlm\, im Stadtarchiv Ulm\, im Museum „Die Einsteins“undim Buchhandel
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