Geheimplan gegen Deutschland
Szenischer Walking Akt
14. Oktober 2026 – 18:00 – 20:30
Erinnerungsort Hotel Silber,
Dorotheenstraße10,
70173 Stuttgart
Anmeldung erforderlich bis zum 12. Okt. 2026 unter veranstaltungen-hs@hdgbw.de
Die Veranstaltung findet um 18 Uhr und um 20 Uhr statt. Bitte melden Sie sich für eine der beiden Vorstellungen verbindlich an.
Geheime Treffen, völkische Vertreibungsphantasien und ein organisierter Angriff auf die offene Gesellschaft: Nach den Berichten über einen „Geheimplan gegen Deutschland“ wurde vielen Menschen klar, wie konkret die Bedrohung durch rechtsextreme Netzwerke in der Gegenwart ist. Doch was hinter verschlossenen Türen verhandelt wird, hat eine düstere Kontinuität.
Am 14. Oktober bringen das Theaterhaus Stuttgart und das Haus der Geschichte Baden-Württemberg den brisanten Stoff als Walking Act an einen Ort historischer Verantwortung: ins Hotel Silber. Mitten in der aktuellen Ausstellung über rechtsextremen Terror werden die Räume der ehemaligen Gestapo-Zentrale selbst zur Bühne.
Dokumentarische Texte über die Potsdamer Geheimpläne treffen auf die Exponate und Zeugnisse rechten Terrors von gestern und heute. Im Gehen verschmelzen Theater und historische Spurensuche zu einem räumlichen Erleben: Wie entstehen extremistische Netzwerke? Wie wird aus radikaler Sprache reale Gewalt? Und wo beginnt die eigene Verantwortung, wenn die Demokratie unter Druck gerät? Ein informatives Format zwischen Dokumentartheater und historischer Mahnung – hautnah und zeitgemäß.
Veranstalter:innen:Theaterhaus Stuttgart und das Haus der Geschichte Baden-Württemberg
im Rahmenprogrammder Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror“

