Polizei im Hotel Silber und die lange im Verborgenen gehaltenen Geschichten queerer Menschen
Führung und Talkrunde im Ramen des Stuttgart Pride Kultufestivals 2026
18. Juli 2026 – 16:00 – 18:00
Erinnerungsort hotel silber, Dorotheenstraße10, 70173 Stuttgart
Was haben Fritz Bauer, Hans Scholl, Käthe Loewenthal, Friedrich
Enchelmayer, Karl Zeh oder Toni Simon gemeinsam? Sie waren alle Opfer
der NS-Diktatur, passten nicht in das faschistische Weltbild von
Geschlechtern, Liebe und Begehren und standen teilweise auch nach 1945
im Visier der Kriminalbeamten der Abteilung „Sitte“ im Stuttgarter
Hotel Silber.
Die lange im Verborgenen gehaltenen Geschichten queerer Menschen
während und nach der NS-Diktatur stehen im Fokus bei der Führung im Rahmen des Stuttgart PRIDE – Christopher Street Days (CSD).
Es führen Friedemann Rincke vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg und Ralf Bogen von der AG Queere Erinnerungskultur
–/ „Der-Liebe-wegen [https://der-liebe-wegen.org/]“ /des Weissenburg e.V.
Im Anschluss wird Janka Kluge auf die besondere Forschungssituation
zu Trans-Personen während der NS- und Nachkriegszeit eingehen
und sich Vicky Savolyi (Burgjugend und Sprechende Person des
Gesamtvorstands Weissenburg e.V.[https://www.zentrum-weissenburg.de/]) sowie Alex Häfner und Tanja Gemeinhardt (Mission TRANS e.V.[https://mission-trans.de/]) der Frage widmen, was uns die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für heute bedeutet.
Kosten: 4 €
Anmeldung bis zum 17. Juli unter *veranstaltungen-hs@hdgbw.de*.
Kooperationspartner*innen: Haus der Geschichte Baden-Württemberg Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., AG queere Erinnerungskultur – „/*Der-Liebe-wegen des Weissenburg e.V. und IG CSD Stuttgart e.V.

