Am 4. Juli 2026 erlebte das Hotel Silber, das zwischen 1933 und 1945 als ehemalige Gestapozentrale für Württemberg und Hohenzollern und nach dem Krieg als Polizeistation mit zum Teil aus der Nazizeit übernommenem Personal ein Schreckensort für die Sinti aus der Region war eine ganz besondere Nachmittagsveranstaltung, gestaltet von einer Gruppe junger Sinti und Roma aus Baden-Württemberg.
Familiäre Zeugnisse, Erinnerung und Gegenwart fügten sich zusammen zu einem vielstimmigen Bild zwischen überlieferten Geschichten und heutiger Selbstverortung als Angehörige der größten europäischen Minderheit.
Wir danken den Jungen Leuten für diese beeindruckende Veranstaltung und Christine Bast, und Iris Rüsing vom Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg für die liebevolle Begleitung des für alle bereichernden Prozesses.
Im Anschluss an die Aufführung gab es bei Imbiss und Getränken Gelegenheit für Gespräche, Austausch und Zusammensein.
Aus der Reihe Romani Voices*
Veranstalter:innen: Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg, Stadtjugendring Stuttgart, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber





































