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27.März 2026 Ausstellungseröffnung: Der Fall Shmuel Dancyger Das jüdische Displaced Persons Zentrum in der Stuttgarter Reinsburgstraße und die tödliche Razzia am 29. März 1946

Freitag, 27.03.2026,
18:30 Uhr

Württembergischer Kunstverein
Stuttgart Schlossplatz 2

Vernissage, Einführung und Gang durch Ausstellung mit Tina Fuchs (Kuratorin)

Foto-Ausstellung in den Querungen
Württembergischer Kunstverein, 27.03.– 03.05.2026
Der Fall Shmuel Dancyger

Shmuel Dancyger hat das Ghetto in Radom, hat Auschwitz und den Todesmarsch nach Mauthausen überlebt. Befreit, in einem Sanatorium in Paris erfährt er, dass es in Stuttgart

ein Displaced Persons Zentrum gibt, mit vielen Überlebenden aus seiner Heimatstadt Radom. Er macht sich auf den Weg und das Wunder geschieht. In der Reinsburgstraße 197 B kann er seine Frau Regina, die Tochter Yaffa und den Sohn Marek in die Arme schließen. Auch sie haben Auschwitz überlebt. Wenig später, am 29. März 1946, führt die Stuttgarter Polizei eine Razzia wegen Schwarzmarktgeschäften in dem DP-Zentrum durch. Der Einsatz eskaliert, Shmuel Dancyger wird durch einen Kopfschuss aus einer Polizeipistole ums Leben gebracht. Die Fotoausstellung geht den Motiven nach und führt auf die Spur des mutmaßlichen Todesschützen.

Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag von Shmuel Dancyger

29. März 2026 – 11:00 – 13:00

Ausstellung
Der Fall Shmuel Dancyger

Shmuel Dancyger hat das Ghetto in Radom, hat Auschwitz und den Todesmarsch nach Mauthausen überlebt. Befreit, in einem Sanatorium in Paris erfährt er, dass es in Stuttgart

ein Displaced Persons Zentrum gibt, mit vielen Überlebenden aus seiner Heimatstadt Radom. Er macht sich auf den Weg und das Wunder geschieht. In der Reinsburgstraße 197 B kann er seine Frau Regina, die Tochter Yaffa und den Sohn Marek in die Arme schließen. Auch sie haben Auschwitz überlebt. Wenig später, am 29. März 1946, führt die Stuttgarter Polizei eine Razzia wegen Schwarzmarktgeschäften in dem DP-Zentrum durch. Der Einsatz eskaliert, Shmuel Dancyger wird durch einen Kopfschuss aus einer Polizeipistole ums Leben

gebracht. Die Fotoausstellung geht den Motiven nach und führt auf die Spur des mutmaßlichen Todesschützen.

Veranstalter: innen:

Ein Projekt von Lernort Geschichte
Konzeption: Tina Fuchs / Durchführung: B612, Bernhard Kinzler /
Virtual Reality: HLRS, High Performance Computing Center
Universität Stuttgart / Gestaltung: Dirk Wagner / Begleitprogramm für
Schulklassen: Lernort Geschichte, Pia Preu und Anastasija Syzonov
Mit freundlicher Unterstützung von Baden-Württemberg Stiftung / Württembergischer Kunstverein Stuttgart / Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart /Bürger Stiftung Stuttgart / Deutsch-Amerikanisches Zentrum (DAZ)

weitere Informationen zum Programm
www.lernortgeschichte.de/events

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