Die „rote Gräfin“ Hermynia Zur Mühlen (1883 – 1951) war lange Zeit vergessen und verkannt. Eines ihrer großartigsten Bücher ist sicherlich ihr Anti-Nazi-Roman „Unsere Töchter, die Nazinen“, geschrieben 1933, dem Jahr der „Machtergreifung“.
Aus der Sicht von drei Müttern – eine Arbeiterin, einer Bürgerlichen und einer Adligen – wird hautnah geschildert, wie deren Töchter in den Strudel der Ereignisse, in den Sog der nationalsozialistischen Bewegung geraten – wie sie zu „Nazinen“ werden: Ein fesselndes Buch, das durch die raffinierte, einmalige Erzählstruktur frisch und lebendig geblieben ist und vor dem Hintergrund eines neuen, erstarkenden Rechtsextremismus an unheimlicher Aktualität gewonnen hat.
Musikalische Begleitung durch den Akkordeonisten Michel Biehler.
In der Pause gibt es Wein vom Wolfrum-Knobloch aus Stuttgart Degerloch.
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mit Dorothea Baltzer
11. 03. 2026
18:00 – 21:00 Uhr
Hotel Silber,
Dorotheenstraße 10,
70173 Stuttgart
Die „rote Gräfin“ Hermynia Zur Mühlen (1883 – 1951) war lange Zeit vergessen und verkannt. Eines ihrer großartigsten Bücher ist sicherlich ihr Anti-Nazi-Roman „Unsere Töchter, die Nazinen“, geschrieben 1933, dem Jahr der „Machtergreifung“.
Aus der Sicht von drei Müttern – eine Arbeiterin, einer Bürgerlichen und einer Adligen – wird hautnah geschildert, wie deren Töchter in den Strudel der Ereignisse, in den Sog der nationalsozialistischen Bewegung geraten – wie sie zu „Nazinen“ werden: Ein fesselndes Buch, das durch die raffinierte, einmalige Erzählstruktur frisch und lebendig geblieben ist und vor dem Hintergrund eines neuen, erstarkenden Rechtsextremismus an unheimlicher Aktualität gewonnen hat.
Musikalische Begleitung durch den Akkordeonisten Michel Biehler.
In der Pause gibt es Wein vom Wolfrum-Knobloch aus Stuttgart Degerloch.