Beitrag Erasmus+ Projekte

12.-14. Mai 2023: Multiplikator*innenschulung

Gemeinsam neue Wege gehen“

Einladung zu einem Fortbildungswochenende für Multiplikator*innen im Bereich der politisch-historischen Bildungsarbeit.

Anmeldung und mehr Info:

https://eveeno.com/ice_multi-schulung

Im Erasmus+Projekt ICE (Informal Civic Education)geht es um die Erarbeitung niedrigschwelliger Bildungsangebote für Erwachsene. (WWW.INFORMALCIVICEDUCATION.EU).

Wir laden Multiplikator*innen ein zu einem Fortbildungswochenende „niedrigschwellige Bildungsangebote für Erwachsene“

Programm:

1.Teil (online): Vortrag zur Verwendung von leichter Sprache und einfacher Sprache
Wann: Freitag, 12.05.2023, Beginn 15:00 Uhr, Ende ca. 19:00 Uhr

Wo: online via Zoom

Referentin: Nada Heller, Sprachwissenschaftlerin, duale Hochschule Villingen-Schwenningen

2.Teil, Workshop (Präsenz): Konzeption und Durchführung niedrigschwelliger Veranstaltungen für Erwachsene
Wann: Samstag 13.05.2023 ,

Ankommen ab 9:30 Uhr, Beginn 10 Uhr Ende 18:00 Uhr

Referent Dr. Andraschko, Archäologe,Uni Hamburg

Wo: “Hotel Silber“, Dorotheenstraße 10, 70173 Stuttgart  im Hotel Silber, Dorotheenstraße 10 ,70173 Stuttgart

Das Angebot ist kostenfrei. Für Verpflegung während des Präsenztages wird gesorgt.

Anmeldung und mehr Info:

https://eveeno.com/ice_multi-schulung

Anhand folgender Themen soll praktisch geübt werden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

  • Alles NS-Geschichte? Verfolgung im Nationalsozialismus und die Orte, die daran erinnern.
    • Den Ausgangspunkt stellt bei diesem Angebot das Hotel Silber, die ehemalige Gestapozentrale. Betrachtet werden die Täter*innen, ihre Handlungen und deren Auswirkungen, aber auch die staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen, die es ermöglichten, eine Diktatur zu errichten. Die zentrale Frage könnte lauten: Wie und warum sollen wir an die NS-Geschichte erinnern und was hat das so oft wiederholte „Nie wieder“ mit uns zu tun?
  • (Post-)Koloniale Strukturen in Stuttgart.
    • In diesem Angebot soll die Geschichte des deutschen Kolonialismus und dessen Auswirkungen auf unsere heutige Zeit im Mittelpunkt stehen. Wir wollen uns u.a. anschauen, wo sich die deutsche Kolonialzeit noch heute im Stadtbild Stuttgarts zeigt und wie Politik und Gesellschaft mit der kolonialen Vergangenheit umgehen. Die Perspektive von Betroffenen soll in den Mittelpunkt rücken. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit dieses Thema mit der eigenen Biographie zu tun hat.
  • Die KZ-Gedenkstätte Leonberg: Zwangsarbeit im Nationalsozialismus.
    • Die KZ-Gedenkstätte Leonberg ist nur einer von vielen Orten, in denen Menschen im Nationalsozialismus durch Zwangsarbeit ausgebeutet wurden. Dieses Angebot soll die Auseinandersetzung mit dem Ort und dessen Geschichte ermöglichen, wobei das Thema Zwangsarbeit und einzelne Biografien ehemaliger Häftlinge im Fokus stehen.
  • Das grüne U in Stuttgart – Stadträume (neu) entdecken.
    • Stuttgart ist eine Autostadt, stickig und laut. Doch es gibt (grüne) Räume, Parks und stadtnahe Wanderwege, die es zu entdecken gilt. In diesem Angebot soll ein Umweltthema untersucht und mit einer Wanderung verknüpft werden. Soziale Stadtplanung, Stadtklima, Umweltschutz oder die Nutzung urbaner Räume könnten Ansätze sein.