Aktuelles Beitrag Diversität und Teilhabe Erinnerungskultur

23.April 2024: Lesbisches* Leben im deutschen Südwesten (1945-1980): Zwischen Unsichtbarkeit, Repression und lesbischer* Emanzipation

Podiumsdiskussion und Projektvorstellung

23. 04.2024, Hotel Silber, Dorotheenstraße 10, Foyer

Veranstalter*innen: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., Kooperationsprojekt „Zwischen Unsichtbarkeit, Repression und lesbischer Emanzipation – Frauenliebende* Frauen im deutschen Südwesten (1945-1980er Jahre)“ der Universität Heidelberg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Am ersten Mai 2023 ist das vom MWK geförderte Forschungsprojekt ‚Zwischen Unsichtbarkeit, Repression und lesbischer Emanzipation – Frauenliebende* Frauen im deutschen Südwesten 1945-1980er Jahre‘ gestartet. Das Projekt stellt im universitären Bereich eines der ersten Vorhaben dar queer-lesbische Geschichte im deutschen Südwesten zu erforschen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung geben wir sowohl einen Einblick in die Forschungsergebnisse des Anforschungsprojektes zu lesbischen Leben während der 1920er bis 1945 im deutschen Südwesten als auch erste Einblicke in unsere Forschung zur Nachkriegsgeschichte.

Grußworte: Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Vertreter*innen des Erinnerungsorts Hotel Silber und des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg

PodiumsdiskussionLesbisch-queere Geschichte als Zeitgeschichte – Zwischen Aktivismus und Wissenschaft‘ mit:
Petra Krüger (BAF), Andrea Rottmann (Netzwerk Queere Zeitgeschichte) und Karl Heinz Steinle (Universität Stuttgart)

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, wie queer-lesbische Geschichte sichtbar gemacht werden kann, in welchem Spannungsverhältnis Wissenschaft und Aktivismus stehen und inwieweit lesbische* Geschichte als queere Zeitgeschichte gefasst werden kann.